Grüner Tee Benifūki gegen Schnupfen

“Heißer” grüner Tee 

Grüner Tee Benifūki gegen Schnupfen

Catechin-reicher Grüner Tee ist eines der besten Hausmittel bei Schnupfen und Erkältung. Der EGCG-reichste Grüntee ist japanischer Sencha Benifūki Ichibancha.

Zusammenfassungteepflanze

Eines der herausragendsten Hausmittel bei aufziehendem Schnupfen und beginnender Erkältung ist aufgrund des hohen Gehalts der stark antiviral und antibakteriell wirkenden Catechine grüner Tee. Von den verschiedenen Catechinen wirken insbesondere ECG und EGCG erfolgreich gegen Erkältungs- und Grippeviren. Die Grünteesorte Sencha Benifūki Ichibancha (aus erster Ernte junger Blätter) hat den höchsten EGCG-Gehalt aller Grüntees.

Bei einem hartnäckigen Schnupfen, einer starken Erkältung oder echten Grippe (Influenza), kann der Tee für eine noch stärkere Wirkung in Pulverform angewendet werden.
Qualitätskriterien für “Sencha Benifūki Ichibancha” gegen Schnupfen auf einen Blick:

  • Sencha Benifūki aus Japan
  • Ichibancha: junge Blätter aus erster Ernte der aktuellen Saison (für besonders hohen Gehalt an EGCG und ECG)
  • Bioqualität

Als preislich günstigere Alternative zum Sencha Benifūki Ichibancha ist auch ein Benifūki aus zweiter Ernte oder ein Benifūki-Blend aus zweiter und dritter Ernte noch wirkungsvoll.

(Anmerkung zur etwaigen Radioaktivität japanischer Tees: Bislang finden sich bei deutschen Labortests keine erhöhten radioaktiven Werte im Markt. Gute Händler lassen ihre Tees aber trotzdem auf Radioaktvität testen und veröffentlichen die Ergebnisse.)

Schnupfen: welcher Tee?

Ein heiß aufgebrühter grüner Tee ist ein beliebtes Hausmittel bei Schnupfen und Erkältung. Doch sollte man nicht zu einem beliebigen Tee greifen, sondern eine Sorte nutzen, die durch ihre speziellen Wirkstoffe gezielt gegen Schnupfen und andere Erkältungssymptome wirkt. Unter den natürlichen Mitteln gegen Schnupfen gehört die Grünteesorte Sencha Benifūki zu den wirksamsten Maßnahmen, die man einsetzen kann.

Sencha Benifūki Ichibancha bei Schnupfen, Erkältung und Grippe

Grüner Tee ist seit Jahrtausenden für seine heilende Wirkung bekannt und immer mehr seiner positiven gesundheitlichen Effekte wurden in den letzten Jahrzehnten durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt. Gegen Schnupfen und Erkältung und sogar gegen echte Grippe (Influenza) ist der Sencha Benifūki als Spezialist unter den Grünteesorten anzusehen.

Benifūki (Camellia sinensis L. cv. Benifūki) ist eine relativ junge Grünteesorte aus Japan, die erst 1993 auf den Markt gebracht wurde. Es handelt sich um eine Kreuzung der Varietäten Assamica und Sinensis bzw. Benihomare und Makura Cd86, die den Bitterstoffreichtum des indischen und den Nährstoffreichtum des chinesischen Grünteestrauchs vereint. Zudem werden die Benifūki-Teepflanzen nicht beschattet und durch die Sonneneinstrahlung wird ein besonders hoher Catechinanteil in den Pflanzen erreicht. Sencha Benifūki gilt als eines der stärksten Antioxidantien und enthält von allen Teesorten den größten Anteil der stark gegen Schnupfen, Grippe und Erkältung wirksamen Catechine  ECG (bis zu 7,6% i.Tr.) und EGCG (bis zu 17% i.Tr.!). Diese Catechine wirken ganz spezifisch und im Zusammenspiel mit den übrigen wertvollen Inhaltsstoffen des Benifūkis auf die typischen Schnupfenviren. Je früher der Tee eingesetzt wird, desto besser ist seine Wirkung. Er zeigt allerdings selbst bei bereits ausgebrochenem Schnupfen, bei hartnäckigen Erkältungen und Grippe eine signifikante Wirkung – hier vor allem in der Form von Benifūkipulver.

ECG und EGCG gegen Grippe, Schnupfen und Erkältung

Die beiden Catechine ECG und EGCG erwiesen sich in einer japanischen Studie als die zwei wichtigsten der fünf Haupt-Catechine im grünen Tee (C, EC, EGC, ECG, EGCG), die das humane Grippe-Virus A am Eindringen in virus-sensitive Zellen hindern (Neuraminidase-Hemmer) (vgl. 1).

Allgemein ist speziell EGCG das für die Gesundheit wichtigste und durch Studien am besten untersuchte Catechin im grünen Tee.

Sencha Benifūki aus erster Ernte

Benifūki ist zwar der Tee mit dem höchsten Anteil an ECG und EGCG, doch kann dieser Anteil von Produkt zu Produkt sehr starken Schwankungen unterliegen. Um einen Tee mit einem möglichst hohen Anteil der wichtigen Catechine zu erhalten, sollte man ein paar Dinge berücksichtigen. Die großen Unterschiede von Tee zu Tee sind neben der spezifischen Qualität der Teefarm (Klima, Boden, Know-How der Teefarmer) von der Sonneneinstrahlung (durch viel Sonne werden besonders viele Aminosäuren in Catechine umgewandelt), Anbau (am besten Bioqualität) und vor allem von der Erntezeit und der Art der verwendeten Pflanzenteile abhängig: so wurde der größte Gehalt an EGCG in Benifūki aus den Knospen und ersten Blättern der ersten Ernte festgestellt (17% i.Tr.). In der zweiten Ernte konnten immerhin noch 15% i.Tr. festgestellt werden (vgl. 2).

Tipp: Gegen Schnupfen, Erkältung und Grippe empfiehlt sich die Verwendung eines Sencha Benifūki Ichibancha (aus den jungen Blättern und Knospen der ersten Ernte) in Bioqualität.

Die richtige Verarbeitung für die beste Verfügbarkeit der Inhaltsstoffe

Um die Catechine und die weiteren gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe dann auch bestmöglich für den Organismus verfügbar zu machen spielt wiederum die Art und Weise der Verarbeitung der geernteten Teeblätter eine wichtige Rolle. Von Vorteil für die gesundheitliche Wirkung des Tees ist, wenn die Benifūki-Blätter nach der Sencha-Methode gerollt werden. Das heißt, die Blätter sollten über mehrere Intensitätsstufen durch Rollen und Walken zu kleinen flachen Nadeln geformt werden. Auf diese Weise werden die Blätter “aufgeschlossener” und die wertvollen Inhaltsstoffe können sich besser ins Teewasser lösen und sind so besser für uns verfügbar. Noch zugänglicher liegen die Inhaltsstoffe im feinst gemahlenen Pulvertee, also im Benifūkipulver vor. Bei der Zubereitung des Benifūki als Pulvertee wird das ganze Blatt verzehrt und so auch die nicht im Wasser gelösten wertvollen Inhaltsstoffe dem Körper zugeführt. Eine japanische Studie aus dem Jahr 2011 zeigt, dass ein feines Pulver mit einer Partikelgröße im Bereich von 2μm für eine gute Aufnahme besonders geeignet ist (vgl. 3). Viel feiner sollte das Pulver wiederum nicht sein, damit nano-spezifische toxikologische Folgen vermieden werden.

Tee bei Schnupfen und leichter Erkältung, Pulver bei starker Erkältung und Grippe

Die Catechine des Sencha Benifūki Ichibancha gelangen nur zu einem bestimmten Teil ins Teewasser und sind zudem nicht leicht bioverfügbar. Bei einem Benifūki in Form von Teepulver nimmt man den gesamten Gehalt der Catechine und der anderen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe des Tees zu sich. Doch es ist zu berücksichtigen,dass ein hoher Wirkstoffgehalt auch belastender für den Organismus (vor allem für Leber und Magen) ist und dass somit auch nicht immer gilt “viel hilft viel”. In der Regel ist die Menge ausreichend, die man über den heiß aufgebrühten Tee zu sich nimmt. Daher raten wir bei einem aufziehenden Schnupfen oder einer Erkältung im Anfangsstadium zum Benifūkitee, der heißer als üblich aufgegossen wird, wodurch bereits eine große Menge ECG, EGCG und weiterer wertvoller Inhaltsstoffe im Teewasser gelöst werden und der zudem dem Bedürfnis nach Wärme, das wir in dieser Schnupfenphase oft verspüren, nachkommt. Bei einer hartnäckigen oder starken Erkältung oder gar einer echten Grippe oder auch einem sehr schnell und stark aufziehendem Schnupfen ist die Einnahme des Benifūkipulvers (Matchazubereitung) und damit der größtmöglichen Menge an Catechinen und weiteren Wirkstoffen angebracht.

Zubereitung von Benifūki gegen Schnupfen und Erkältung

Catechine werden unterschiedlich gut vom Körper resorbiert. Dabei gilt das gegen Schnupfen so stark wirksame Catechin EGCG als am besten verwertbar. Doch spielt auch die Zubereitung (Temperatur und Ziehzeit) eine wichtige Rolle dabei, wie viele Catechine überhaupt ins Teewasser gelangen.

Zubereitung für Benifūkitee bei Schnupfen und Erkältung#ebf4eb

Für die größtmögliche Menge Catechine im Tee ist folgende Zubereitung empfehlenswert: 3 gut gehäufte Teelöffel loser Tee auf 0,1-0,3l 90° heißes Wasser, 2 Minuten ziehen lassen, zeitnah trinken.

Diese “heiße” Zubereitung sorgt dafür, dass ausreichend viele Gerbstoffe, Tannine und vor allem Catechine ins Wasser gelangen und der Tee besonders gut antibakteriell und vor allem auch antiviral wirkt.
Achtung: Bei einer längeren Ziehzeit gelangen Inhaltsstoffe wie Catechine zwar vermehrt ins Wasser, doch ist ihre Wirkung ab einer bestimmten Menge für den Körper belastender. Zudem wird die Wirkkombination zu unharmonisch, denn es kommt letztendlich nicht nur auf die Wirkung der einzelnen Inhaltsstoffe an, sondern auch auf die komplexe Wirkung der Inhaltsstoffe in ihrem Zusammenspiel.
Zubereitung für Benifūkipulver bei hartnäckigem Schnupfen und Grippe

Beim Benifūkipulver nimmt man durch die Aufnahme der ganzen gemahlenen Blätter alle wertvollen Inhaltsstoffe zu sich. Auch hier sollte man auf die richtige Zubereitung achten:

1 gehäuften TL Benifūkipulver in Matchaschale geben und mit 0,1l 80°C heißem Wasser übergießen. Anschließend mit Matchabesen in einer Matcha Schale sehr gut verrühren und direkt nach der Zubereitung trinken.

Einnahme von Benifūki gegen Schnupfen

Die Einnahme großer Mengen von Catechinen, wie das besonders beim Benifūkipulver der Fall ist, sollte nicht auf nüchternen Magen geschehen, da sonst die Leber zu sehr belastet werden könnte. Am besten den heiß aufgebrühten Tee bzw. das Pulver 30 Minuten nach einer Mahlzeit zu sich nehmen, um Magen und Leber zu schonen.

Vor allem das Pulver sollte direkt nach der Zubereitung getrunken werden. Lässt man es länger stehen, entwickelt sich beim Abbau des Chlorophyllls das Abbauprodukt Pheophorbid. Dieses ist ab einer bestimmten Menge giftig und kann u.a. Übelkeit auslösen. Trinkt man das Pulver direkt nach der Zubereitung ist es jedoch unbedenklich.

Das gleiche Problem kann auftreten, wenn man bei der Zubereitung des Tees die Blätter nicht richtig abseiht und den Tee länger stehen lässt.

Tipp: Da grüner Tee grundsätzlich stark die Entgiftung, Entschlackung und andere Prozesse im Organismus anregt, sollte zusätzlich zum Benifūki ausreichend viel Wasser getrunken werden. Zusätzlich zu den als Faustregel geltenden 30ml stillem Wasser pro Kilogramm Körpergewicht am Tag, sollte die gleiche Menge Wasser wie Benifūki getrunen werden. Zudem ist bei einem Schnupfen von einem erhöhten Flüssigkeitsverlust auszugehen. So sollte bei Schnupfen und anderen Erkältungssymptomen diese Flüssigkeitsmenge noch erhöht werden.

Wann, wie oft und wie lange?

Um mit Benifūki die beste Wirkung gegen Schnupfen und Erkältung zu erzielen, ist es nicht nur wichtig, wie man ihn zubereitet und einnimmt, sondern auch, wann, wie oft am Tag und über welchen Zeitraum man ihn trinkt. Um Schnupfen gezielt entgegen zu wirken, sollte man bereits bei den ersten Anzeichen 0,1 bis 0,3l des heiß aufgebrühten Benifūkis zu sich nehmen und die Anwendung ein paar Stunden später wiederholen. Je früher man mit der Behandlung beginnt, umso besser kann ein Ausbruch des Schnupfens bzw. der Erkältung verhindert oder eingedämmt werden. Besonders beim Benifūkipulver, aber auch beim Benifūkitee handelt es sich um Spezialisten unter den Grüntees, die zwar eine hohe Menge an Catechinen aber vergleichsweise wenige weitere Nährstoffen (z.B. Vitamine, Aminosäuren) aufweisen. So sollten diese Tees auch nur kurweise eingenommen werden:

Benifūkitee: Den heiß aufgebrühten Benifūki kann man ab den ersten Anzeichen von Schnupfen und Erkältung zwei bis drei Mal täglich zu sich nehmen. Eine Anwendung am Abend empfiehlt sich aufgrund des Koffeingehalts nicht. Die Anwendung kann bei der Zubereitung mit 90° C heißem Wasser über 2 bis 3 Tage erfolgen. Danach kann man den Benifūkitee mit 60° warmem Wasser zubereitet zur Nachsorge über einen beliebig langen Zeitraum trinken.
Benifūkipulver: Das Pulver bei hartnäckigem Schnupfen und starker Erkältung oder bei Grippe zwei Mal täglich über zwei bis drei Tage einsetzen.

Beste Qualität für beste Wirkung

Gerade für die gesundheitsbezogene Anwendung ist es wichtig, einen Sencha Benifūki von hoher Qualität zu kaufen, um auch eine bestmögliche Wirkung zu erzielen. Weiter oben wurden bereits Ernte und Art der Blätter als Qualitätskriterien für Benifūki gegen Schnupfen, Erkältung und Grippe erwähnt. Um sich mit möglichst viel EGCG zu versorgen sollte eine erste Ernte junger Blätter (Ichibancha) aus der aktuellen Saison verwendet werden.

Der Sencha Benifūki Ichibancha ist zwar gegen Schnupfen und Erkältung am besten geeignet, ist aber auch relativ teuer. Die preisgünstigere und auch noch gegen Schnupfen und Erkältung gut wirksame Alternative ist ein Benifūki-Blend mit Blättern aus zweiter und dritter Ernte.

Die Kriterien für den besten Sencha Benifūki lassen sich zudem noch um weitere Anhaltspunkte für eine gute Qualität ergänzen: Herkunftsregion, Anbau und Verarbeitung, pestizidfreier bzw. Bio-Anbau oder nicht, sind weitere Faktoren, die die Qualität und den Gehalt an Wirkstoffen maßgeblich beeinflussen.

Beim Benifūki-Teepulver sollte darüber hinaus die Art der Vermahlung und die Textur berücksichtigt werden. Das Pulver sollte fein, aber auch nicht zu fein sein, um auf bestmögliche Weise resorbiert zu werden.

Hinweis: Aufgrund des hohen Bitterstoffanteils hat ein qualitativ hochwertiger Benifūki eine kräftige und bittere, aber dennoch ausgewogene und harmonische Geschmacksnote, was zugleich ein Indikator für seine Wirkung ist. Der Sencha Benifūki Ichibancha ist geschmacklich am ausgewogensten, der Benifūki aus zweiter und dritter Ernte für gewöhnlich bitterer.

Auf pestizidfreien Anbau achten

Für gesundheitliche Anwendungen ist beim grünen Tee grundsätzlich zu einem pestizidfreien Anbau zu raten. Es muss sich nicht unbedingt um einen Bio-zertifizierten Tee handeln. Kleine Teefarmen können sich nicht immer ein Zertifikat leisten.

Radioaktivität?

Die Sorge vieler Verbraucher vor Radioaktivität wegen Fukushima hat sich bei den japanischen Tees bislang nicht bestätigt. Regelmäßige Tests der großen Teelabore in Deutschland zeigen, dass bislang keine Tees über dem Grenzwert gefunden wurden. Dies ist vor allem auf die vorherrschende Windrichtung auf das offene Meer in in Richtung Kalifornien zurückzuführen. Wer trotzdem auf Nummer sicher gehen möchte, der kauft den Tee bei einem Händler, der einen eigenen Labortest zum Tee veröffentlicht.

Sencha Benifūki Ichibancha kaufen

Benifūki-Tee und -Pulver ist nur bei wenigen, meist spezialisierten Händlern am Markt erhältlich und nicht leicht zu finden. Dies liegt auch daran, dass der Tee nur in kleiner Menge in Japan angebaut wird.

Leider geben viele Anbieter von grünem Tee nur unzureichende Daten zu den Produkten im Markt an, was es oftmals erschwert, einen guten Tee von einem schlechten zu unterscheiden und eine gezielte Kaufentscheidung zu treffen. Wir empfehlen daher den Benifūki-Test auf unserer Webseite GruenerTee.de unter Berücksichtigung der speziellen (Qualitäts-)Kriterien für Sencha Benifūki gegen Schnupfen zur besseren Orientierung beim Kauf einzusehen.

Kombination mit weiteren Hausmitteln

Ein weiterer Vorteil des Benifūkis ist neben seiner hervorragenden gesundheitlichen Wirkung, dass er problemlos mit allen anderen von uns empfohlenen Tees und Hausmitteln gegen Schnupfen kombiniert werden kann. Der heiße Benifūki ist die ideale Ergänzung zum wichtigen Schnupfenmittel Holunderbeerenextrakt und lässt sich ebenso mit Zink, Selen, Vitamin C und ätherischen Ölen kombinieren.

Benifūki Risiken und Nebenwirkungen

Die hier empfohlene Anwendung von heiß aufgebrühtem Benifūki und Benifūkipulver gegen Schnupfen, Erkältung und Grippe ist für Erwachsene und Kinder ab etwa zwölf Jahren geeignet. Für jüngere Kinder, Schwangere und Stillende empfiehlt sich diese Zubereitung aufgrund des Koffeingehalts des Tees nicht.

Bei vorliegenden Erkrankungen sollte die Behandlung mit dem Arzt oder Heilpraktiker besprochen werden, da grundsätzlich Wechselwirkungen von grünem Tee mit Medikamenten möglich sind.

Hinweis zu Benifūki gegen Heuschnupfen

Vielen ist Benifūki als stark antiallergisch wirkendes Mittel bekannt. Speziell gegen Heuschnupfen ist der Tee sehr wirksam. Dies sei an dieser Stelle erwähnt, um darauf hinzuweisen, dass die Anwendung von Benifūki gegen Erkältungsschnupfen nicht auf eine Anwendung gegen Heuschnupfen übertragen werden sollte. Dies ist ein eigenes Thema und für die bestmögliche Wirkung von Benifūki gegen Heuschnupfen gelten andere Richtlinien. Tee und Pulver werden hier z.B. am besten in Kombination als Kur eingenommen. Zudem zeigt sich gegen Heuschnupfen das spezielle Catechin EGCG3”Me, ein methyliertes Catechin, besonders wirksam. Daher sollte gegen Heuschnupfen auch nicht die erste oder zweite Ernte der aktuellen Saison gewählt werden, sondern eine späte Ernte des Vorjahres (insbesondere 3. Ernte) verwendet werden, da diese den höchsten Gehalt an methylierten Catechinen besitzen.

Quellen:

  1. Tezuka, Masakatsu; Suzuki, Hiromi; Suzuki, Yasuo, et al.: „Inactivation Effect of Tea Leaf Catechins on Human Type-A Influenza Virus“, Jpn. J. toxicol. Environ. Health, 43 (5), 1997, S. 311-315.
  2. Maeda-Yamamoto, Mari; Nagai, Hiroshi; et al.: „Changes in Epigallocatechin-3-0- (3-0-methyl) Gallate and Strictinin Contents of Tea (Camellia sinensis L.) Cultivar ‘Benifuki’ in Various Degrees of Maturity and Leaf Order“, Food Sci. Technol. Res., 10 (2), 2004, S. 186-190.
  3. Maeda-Yamamoto, Mari; Ema, K.; et al.: „Effect of green tea powder (Camellia sinensis L. cv. Benifuuki) particle size on O-methylated EGCG absorption in rats; The Kakegawa Study.“, Cytotechnology, 2011 Mar, 63(2), S. 171-179.



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